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Die Waldkinder der Naturschutzgruppe zogen wieder hinaus

Dieses mal sollten die Schulkinder sich mit einem ernsteren Thema befassen. Dazu suchten wir uns einen neuen Platz im Wald, in dessen Nähe ein eingezäunter Bereich steht, der eigentlich bewachsen sein sollte. Aber die erneute Trockenheit in diesem Sommer war ein guter Einstieg in das Thema „Der Wald, seine Bäume und die Wichtigkeit für uns, das Klima und seine Nutzung.“ Die Gruppe war sehr interessiert dabei und wusste vieles beizutragen. Der fehlende Regen, die große Hitze, die Schädlinge und warum der Wald krank ist, aber auch dass er uns Schatten, Erholung, Baumaterial und vieles mehr liefert. All diese Themen kamen zur Sprache und die Kinder wussten viel beizutragen. Dennoch waren sie nach dem Spiel sehr erstaunt, wie viel doch der tote Baum uns gibt und „wie wenig“ der lebendige. Nachdem sie aber verstanden, dass die „wenigen“ wie z.B. Nistplätze, Schatten, Abkühlung etc. doch eigentlich „ganz viel“ sind, kamen schnell Ideen, wie man doch Ressourcen sparen kann. Auch dass das Wasser nicht mal einfach so aus der Leitung kommt und der Förster dieses „Versuchsfeld“ ,welches einfach nur trockende Erde zeigte, nicht einfach mit ein paar Kanistern Wasser gießen kann, wurde mit großen Augen verstanden.

 

Am Nachmittag war die Gruppe recht klein, da viele Kinder nun durch die Einschulung gewechselt haben und einige andere nicht dabei sein konnten. Das gewählte Thema war bei zu warmen Wetter nicht ganz so spannend für die 4 Kleinen und so war Spontanität und Ideenfindung gefragt. Die Kinder wollten spielen, das war mehr als sichtbar und so wechselten wir unseren Ort und besuchten die Waldhütte vom vergangenen Jahr. Sie war noch da und wurde fleißig erneuert und weitergebaut. Im Schatten der Bäume war der recht heiße Spätsommernachmittag gut auszuhalten und viel zu schnell war die Zeit wieder um.